Flughafen Frankfurt: Neuer Asphalt für die Südbahn

Sperrung der südlichen Start- und Landebahn im April / Obere Asphaltschicht wird erneuert / Einbau stromsparender Befeuerung / Centerbahn bleibt betriebsbereit

FRA/ibe/dh – Die südliche Start- und Landebahn (07R/25L) am Flughafen Frankfurt wird ab dem 6. April 2020 temporär außer Betrieb genommen. Die Zeit der Stilllegung nutzt der Flughafenbetreiber für eine anstehende Instandsetzungsmaßnahme der Piste. Kurz vor Ostern rollen Asphaltfräsen auf die Südbahn: Die Bahn erhält eine neue Deckschicht. Die Arbeiten finden ausschließlich tagsüber über einen Zeitraum von rund drei Wochen statt. Ursprünglich war das anspruchsvolle Projekt auf einige Tage und Nächte im April begrenzt.

Die hochbelasteten Aufsetzzonen der Runway Süd erhalten auf rund 87.000 Quadratmetern eine neue Asphaltbinder- und Deckschicht. In diesem Zuge erhalten noch die Startbahnschultern der 60 Meter breiten Bahn eine neue Asphaltdeckschicht. Insgesamt werden rund 192.000 Quadratmeter saniert, eine Fläche so groß wie 27 Fußballfelder.

„Ähnlich wie Pkw und Lkw stark befahrene Autobahnen belasten, nutzen Flugzeuge die Runway ab“, erklärt Projektleiter und Bauingenieur Axel Konrad von der Fraport AG. Eine regelmäßige Instandhaltung ist notwendig, um die Sicherheitsvorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO zu erfüllen.

Im Einsatz ist schweres Gerät: 100 Lkw, 24 Asphaltwalzen, acht Großfräsen, je vier Spezialgeräte, um den Asphalt wieder einzubauen. 200 Menschen arbeiten auf der Baustelle. Die Baukosten: 15 Millionen Euro. Fraport achtet streng auf die Einhaltung der behördlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus und auch darauf, dass die Auftragnehmer diese Vorgaben einhalten.

Fraport nutzt Bauarbeiten wie diese auch dafür, ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Der Flughafenbetreiber tauscht nach und nach die Halogenstrahler an der Start- und Landebahn durch sogenannte LED-Unterflurfeuer aus. Diese sparen Strom und zahlen auf die Klimabilanz des Unternehmens ein. Allein diesmal kommen 890 neue LED in den neuen Asphalt.

Aufgrund der derzeit sehr geringen Verkehrszahlen ist die Nutzung der Start- und Landebahnen stark eingeschränkt. Seit Montag, dem 23. März, ist die Landebahn Nordwest (07L/25R)  temporär außer Betrieb. Der Bereich dient als Abstellfläche für Flugzeuge.

Die Start- und Landebahn Center (07C/25C)  bleibt in Betrieb. Ebenso die Startbahn 18 West.

Pressekontakt

Christian Engel

Sprecher Infrastruktur und Terminal 3

c.engel2@fraport.de +49 69 690-30713
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