Terminal 3: Bauen für die Zukunft

Animationsfilm Terminal 3 2019

 

Building the Future

Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Nach derzeitigen Planungen können hier nach der Fertigstellung 2023 bis zu 21 Millionen Reisende pro Jahr am neuen Terminal abfliegen oder ankommen. Im Vollausbau ist Terminal 3 auf etwa 25 Millionen Passagiere ausgelegt. Die insgesamt drei Bauabschnitte des Terminals ermöglichen einen modularen Bau – je nach Kapazitätsbedarf. Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude mit Ankunfts- und Abflugebene, Marktplatz, Lounges und Gepäckförderanlage sowie die Flugsteige H und J bis 2023 gebaut. Um die Terminals 1 und 2 früher zu entlasten, wird der zweite Bauabschnitt bestehend aus Flugsteig G vorgezogen realisiert. Dieser bietet nach seiner geplanten Fertigstellung 2021 bereits Kapazitäten für vier bis fünf Millionen Passagiere.

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Die Architektur des neuen Terminals besticht durch Modernität. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Hallen und Räumen. Auf künstliche Lichtquellen haben die Planer weitestgehend verzichtet. Leitungen und Rohre sind in die Architektur integriert und stören weder Weitläufigkeit noch Ästhetik. Auch in punkto Nachhaltigkeit setzt das neue Terminal Maßstäbe: Dank effizienter Bauweise und moderner Technik benötigt es kaum Heizenergie.

Der großzügige Marktplatz im Zentrum des Terminals 3 ist nicht nur optisch beeindruckend: Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern laden vielfältige Retail- und Gastronomieangebote zum Einkaufen und Verweilen ein. Der Lounge-Bereich mit Blick auf das Vorfeld bietet Reisenden Raum zur Erholung und direkten Zugang zu den zahlreichen Shops und Restaurants. Zudem bietet Terminal 3 zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Services: Die Vorfreude auf den Flug können Kinder zum Beispiel auf einem der Spielplätze überbrücken. Geschäftsreisende können an einer Workbench vor dem (Weiter-)Flug ungestört produktiv sein.

Dabei ist Terminal 3 optimal angebunden und für Passagiere schnell und komfortabel zu erreichen. Ähnlich der bestehenden Sky Lline-Bahn baut Fraport dafür ein neues Personen-Transport-System, das Terminal 3 mit den beiden bestehenden Terminals verbindet. Von Terminal 1 bis Terminal 3 dauert die Fahrt, mit kurzem Halt an Terminal 2, knapp acht Minuten. Neben dem neuen Personen-Transport-System wird Terminal 3 auch gut mit Taxi, dem Reisebus oder dem eigenen Pkw erreichbar sein. Autofahrer können im Parkhaus direkt neben Terminal einen der 8.500 Stellplätze nutzen.

Blick in die Zukunft - Visualisierungen des neuen Terminals am Flughafen Frankfurt

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Terminal 3

Terminal 3 außen

Verfolgen Sie hier den Baufortschritt

Terminal 3 in Zahlen

Um die Position des Flughafens Frankfurt als internationales Drehkreuz zu sichern und auszubauen, muss Fraport die Gesamtkapazität der Terminalanlagen an einen steigenden Bedarf anpassen. 2018 waren hier erstmals fast 70 Millionen Reisende unterwegs, Tendenz weiter steigend. Damit das internationale Drehkreuz Frankfurt den Komfortansprüchen seiner Passagiere weiterhin gerecht wird, entsteht im Süden des Flughafens das neue Terminal 3.

Terminal 3 setzt neue Maßstäbe, wie folgende Zahlen zeigen:

  • 21 Millionen Passagiere werden nach der Fertigstellung von Terminal 3 2023 dort abfliegen und ankommen können.
  • Schengen- und Non-Schengen-Reisende können 3 neue Flugsteige mit über 1.600 m Länge nutzen.
  • Mindestens 38 Gebäude-Positionen und 3 gebäudenahe Positionen bietet Terminal 3, an denen teilweise auch die modernsten Großraumflugzeuge andocken können.
  • Die Grundfläche des neuen Terminals beträgt circa 149.000 m² – das entspricht rund 22 Fußballfeldern.
  • Etwa 403.000 m² Gesamtfläche umfasst das Hauptgebäude und die drei Flugsteige – nimmt man alle Ober- und Untergeschosse zusammen.
  • Bis zu 100 Check-in-Schalter und Drop-off-Points wird es am neuen Terminal 3 geben.
  • 15 Gepäckausgabebänder sind Teil des neuen Gepäcksystems, das Terminal 3 mit den bestehenden Terminals verbindet.
  • 8 Minuten dauert die Fahrt mit dem Personen-Transport-System von Terminal 1, mit Halt an Terminal 2, zu Terminal 3.

 

Das Bauprojekt Terminal 3 – Häufig gestellte Fragen

Mit dem neuen Terminal 3 verantwortet die Fraport AG am Frankfurter Flughafen eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Im Folgenden sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuen Terminal 3 zusammengestellt.

Weltweit werden die Menschen immer mobiler. Insbesondere die Nachfrage nach Flugreisen steigt stark an. Egal ob Urlaubsreisen, Familie und Freunde besuchen oder Arbeiten – immer mehr Menschen wollen fliegen. Auch der Flughafen Frankfurt verzeichnet ein stetes Passagierwachstum. 2018 waren hier erstmals fast 70 Millionen Reisende unterwegs, Tendenz weiter steigend. Damit das internationale Drehkreuz Frankfurt die Nachfrage abbilden kann und den Komfortansprüchen seiner Passagiere weiterhin entspricht, entsteht im Süden des Flughafens das neue Terminal 3.

Der Bau des Terminals ist in insgesamt drei Bauabschnitten möglich – je nach Kapazitätsbedarf. Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude sowie die Flugsteige H und J bereits seit 2015 gebaut. Um die Terminals 1 und 2 früher zu entlasten, wird der zweite Bauabschnitt bestehend aus Flugsteig G vorgezogen realisiert. Die Entscheidung für Flugsteig G wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform. Weitere Informationen zu Flugsteig G finden Sie hier.

Weitere Baumaßnahmen binden das neue Terminal an die bestehende Infrastruktur an. Beispiele dafür: die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A 5, ein Parkhaus mit 8.500 Parkplätzen sowie ein neues Personen-Transport-System, das die bestehende Sky Line-Bahn ergänzt. Im Rahmen des Bauvorhabens wird auch die Anbindung an die technische Infrastruktur des Flughafens Frankfurt umgesetzt.

Mit Flugsteig G wird voraussichtlich 2021 der erste Teil des neuen Terminals fertiggestellt – für zunächst vier bis fünf Millionen Passagiere. Das Terminal-Hauptgebäude und die Flugsteige H und J werden voraussichtlich 2023 fertiggestellt. Das gesamte Terminal mit allen drei Flugsteigen wird dann bereits eine Kapazität von 21 Millionen Passagieren haben. Bauprojekten dieser Größe und Komplexität wohnt allerdings immer eine gewisse Dynamik inne. Mit dem Fortschreiten des Bauprojekts wird sich das Bild hier weiter schärfen. Folgen Sie hier dem aktuellen Baufortschritt: www.terminal3.info

Terminal 3 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis, auf der Südseite des Flughafens Frankfurt. Die Rhein-Main Air Base war von 1945 bis 2005 ein zentraler Stützpunkt der US-Luftwaffe in Deutschland. Während des Kalten Krieges starteten von hier aus die „Rosinenbomber“, die die Menschen in Berlin über die Luftbrücke versorgten. Mit der Schließung des Stützpunkts am 30. September 2005 wurde die Fläche dem Flughafen Frankfurt zur Verfügung gestellt.

Terminal 3 wird bequem und einfach zu erreichen sein. Dafür sorgt die Anbindung an das bestehende Straßenverkehrsnetz über den Ausbau des Autobahnanschlusses Zeppelinheim an die A 5. Auch die Anreise mit dem Zug ist bequem möglich: Vom Regional- oder Fernbahnhof am Terminal 1 bringt Sie das neue Personen-Transport-System in nur acht Minuten über Terminal 2 zum Terminal 3.

Terminal 3 ist eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fraport AG baut das neue Terminal mit den Anschlussmaßnahmen nicht nur während des laufenden Flughafenbetriebs, sondern auch aus eigener finanzieller Kraft

Fraport steht als Flughafenbetreiber ständig in Gesprächen mit verschiedenen Airlines. Erfreulich ist, dass das Interesse an Terminal 3 bereits groß und das Feedback positiv ist. Die moderne Ausrichtung von Terminal 3 und die gute Anbindung an Terminal 1 und 2 kommt insbesondere bei Airlines gut an, die Wert auf hohe Aufenthaltsqualität, kundenorientierte Services und neueste Abfertigungsprozesse legen. Allerdings haben Fluggesellschaften deutlich kürzere Planungszyklen. Welche Airlines sich im Terminal 3 ansiedeln werden, wird deshalb erst wenige Jahre vor der Eröffnung feststehen.

Mit dem Spatenstich am 5. Oktober 2015 begann der Bau von Terminal 3. Nach mehr als 15 Jahren intensiver Planungen, Genehmigungsverfahren und Prüfungen fand auf dem Gelände der offizielle Startschuss für eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas statt. Der Bau schreitet derzeit wie geplant voran. Detaillierte Informationen zum aktuellen Stand des Bauprojekts sind hier zu finden: www.terminal3.info

Bereits bei den Planungen für Terminal 3 spielte der Gedanke der Nachhaltigkeit eine tragende Rolle. Unter anderem werden eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle, bedarfsangepasster Sonnenschutz, optimierte Tageslichtnutzung, eine effiziente Wärmerückgewinnung, ein effizientes Quellluftsystem sowie der flächendeckende Einsatz von LED für den nachhaltigen Betrieb des Terminals sorgen. Für das Dach von Terminal 3 sowie dem neuen Parkhaus wird an Lösungen gearbeitet, um großflächig Photovoltaik-Folien beziehungsweise -Panels einzurichten.

Terminal 3 wird auch ein umfassendes Doppelleitungssystem zur nachhaltigen Wiederverwendung von Wasser nutzen. Dazu wird ein Rückhaltebecken für Regenwasser mit einer zugehörigen Aufbereitungsanlage errichtet. Das Dachflächenwasser des neuen Terminals lässt sich in dieses Rückhaltebecken ableiten und zu Brauchwasser aufbereiten.

Mit der Gründung einer eigenständigen Projekt-GmbH hat Fraport dafür optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Erfahrungen Fraport-eigener und vergleichbarer Infrastrukturprojekte zeigen, dass in der nun anstehenden Realisierungsphase eine möglichst eigen- und selbstständige Organisationsform sinnvoll ist. Im September 2016 wurde dafür die Fraport Ausbau Süd GmbH als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG gegründet, die den Bau verantwortet. Sie verfügt über alle notwendigen Ressourcen, gleichzeitig ermöglicht die effiziente Organisation zeitnahe, klare Entscheidungsstrukturen.

Verfolgen Sie hier den Baufortschritt

Wir bauen das Tor zur Welt – werden Sie ein Teil des Projekts!

Wir investieren als Unternehmen in großem Umfang, um mit Terminal 3 ein wichtiges Stück Infrastruktur zu schaffen und damit den Wirtschaftsmotor Frankfurt Airport international wettbewerbsfähig zu halten. Dabei können wir auf große Erfahrung in der Umsetzung von Infrastruktur-Projekten in Deutschland und auch international zurückgreifen. Auch, weil wir verlässlicher Partner für die Unternehmen sind, die wir beauftragen. Schließlich sind wir selbst Unternehmer. Mit dem Terminal 3 entsteht ein Aushängeschild für den Frankfurter Flughafen und die gesamte Region. Wir suchen Experten, die gemeinsam mit unseren Spezialisten den Bau von Terminal 3 gestalten. Dabei wollen wir die (regionale) Wirtschaft möglichst breit stärken – auch deshalb verzichten wir bewusst darauf, sämtliche Bauleistungen einem Generalunternehmer zu übertragen.

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Ansprechpartner für Journalisten

Christian Engel

Sprecher Infrastruktur und Terminal 3

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